Patienteninformation April 2022

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Besucher unserer Praxis

Nun stehen wir am Ende der besonderen Lage infolge der Corona-Virus-Pandemie. Am 30.3.22 hat der Bundesrat die letzten einschränkenden Massnahmen (Maskentragen im ÖV und die 5-tägige Isolation) aufgehoben. Wir gehören zu einer Gesundheitseinrichtung. Aus diesem Grunde haben wir für unsere Praxis folgende Massnahmen festgelegt.

  1. Wir werden in der Praxis weiterhin Hygienemasken tragen
  2. Patienten mit Infekt Zeichen sind angehalten ebenfalls eine Maske zu benützen
  3. Die Patienten sind angehalten sich telefonisch anzumelden
  4. Wir versuchen eine optimale Sprechstunden-Planung durchzuhalten.
  5. Nach wie vor unterstützen wir die Händedesinfektion und das grosszügige Lüften der Räume.
  6. Wir werden weiterhin grosszügig Coronatests empfehlen und durchführen
  7. Die Kosten der Tests werden vom Bund weiterhin abgegolten

Nun gilt es abzuwarten was die nächsten Monate bringen. Gemäss der witzigen Karikatur in der AZ vom 31.3.22 ist das Coronavirus normal geworden, so äussert sich gegenüber dem Grippevirus.

 

Zwischenzeitlich haben wir in unserer Praxis gemeinsam einen Röntgenkurs durchgeführt. Zusammen haben wir theoretisch und Praxis unser Wissen aufgefrischt, die Apparaturen nochmal gut kennengelernt. Ich durfte mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, dass unsere MPA‘s ausgezeichnete Arbeit leisten und generell qualitativ sehr gute Röntgenaufnahmen erstellt werden. Frau Manuela Widmer und Frau Tamira Gloor haben sich in der Folge entschlossen, den dosisintensiven Röntgenkurs zu absolvieren. Einer solchen Idee steht unsere AG jeweils sehr positiv gegenüber. Eigeninitiative wird unterstützt.

Frau med. pract. Iman Abou hat die Bewilligung erhalten, weiterhin zu 100% in unserer Praxis weiter arbeiten zu dürfen. Aus diesem Grund habe ich beschlossen, mich etwas zurück zu nehmen und jeweils am Freitagnachmittag nicht mehr in der Praxis tätig zu sein. Zudem nehme ich mir jeden zweiten Samstag frei. Das bringt mir Entlastung. Die Jahre ziehen nicht spurlos vorüber und die letzten von der Corona-Pandemie bestimmten Praxisjahre waren sehr anstrengend.

Die Physiotherapie Othmarsingen in unserer Nachbarschaft ist uns eine grosse Hilfe in der Unterstützung bei den verschiedensten Problemen. Frau Sina Indergand, die ja im Januar die Leitung übernommen hat, hat sich gut eingelebt. Wir halten an regelmässigen persönlichen Austausch fest. Diese Zusammenarbeit ist sehr bereichernd. Ebenfalls mit Frau Elvira John treffe ich mich regelmässig. Natürlich freue ich mich ganz besonders, wenn auch Monika Graf am Austausch teilnimmt. Sie ist eine meiner Weggefährtinnen in der Praxiszeit.

Ich mache Sie gerne darauf aufmerksam, dass jetzt eine Impfung für die nicht so selten gesehene Gürtelrose zur Verfügung steht. Sie wird von der Krankenkasse übernommen und den Senioren und Immunsupprimierten von der EKIF (eidg. Kommission für Impffragen) empfohlen. Sie ist von der Santésuisse zugelassen und kann bei uns auf Anfrage gerne verabreicht werden.

Und zu guter Letzt noch einen Rückblick auf den Aroser-Kongress 24.-26.3.22, der nach 2 Jahren wieder als Life-Veranstaltung abgehalten wurde. Wie sehr habe ich mich gefreut, den vielen Kollegen persönlich begegnen zu dürfen. 270 hausärztlich Tätige waren vor Ort, 90 hatten im Livestream teilgenommen. Diese Hybridform hat viele angesprochen. Das OK hatte empfohlen, obwohl nicht mehr notwendig, die Eigenverantwortung walten zu lassen. Sehr viele TeilnehmerInnen hatten Hygienemasken getragen. Es sollte ja nicht unbedingt ein Superspreader Event werden. In Arosa hörten wir auch die Voten eines Ethikers, z.B. zur Frage, ob es korrekt gewesen sei, in der Pandemie die verletzlichen Personen so stark zu isolieren. Er meinte, dass es zu Beginn whs. notwendig gewesen sei. Die Schweiz habe sich wacker geschlagen. Mit dem jetzigen Wissen, würde eine solche Massnahme whs. nicht mehr notwendig und angemessen sein.

So und nun nach dem unerwarteten Kälteeinbruch soll doch der Frühling uns erfreuen.

 

Ihre Frau Dr. med. C. Zuber-Bürgisser

Patienteninformation Februar 2022

 

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Besucher unserer Praxis

 

Endlich haben wir wieder mehr Freiheiten zurück. Der Bundesrat hat am 16.02.2022 bekannt gegeben, dass wir und wieder weitgehend ohne Maske bewegen können. Wunderbar so quasi befreit am Tankstellenshop aufzutauchen oder auch auswärts essen zu gehen. Es mutet einem ja fast ein wenig befremdend an.

 

Wir haben unsere Corona Massnahmen neu überdacht und von den Verbänden FMH und Hausärzte Schweiz wurde empfohlen, die Maske in den Gesundheitseinrichtungen, dazu gehören auch die Praxen, weiter zu führen. Für unser Team ist ganz klar, dass wir hier auch mitmachen. So wird in unserer Praxis die Maske noch getragen werden. Für Sie als Patienten bedeutet das auch, dass Sie eine Maske tragen müssen, wenn Sie unsere Praxis besuchen. Wir Ärzte und auch die MPA`s behalten und vor, bei Problemen, z.B. Verständigung oder Atem- Kreislaufprobleme die Patienten von der Maske zu befreien. Ich erlebe im Alltag immer wieder, dass auch ich Verständigungsprobleme habe, wenn ich mit der Maske arbeiten muss. Ich versuche also mein bestes.

 

Bereits ist die Anzahl Tests, die durchgeführt werden müssen erheblich kleiner geworden. Aber das Testen wird bleiben. Gerne führen wir Schnelltests durch bei Patienten, die erst 4 Tage grippale Symptome haben. Der Schnelltest ist aktuell aber nicht mehr geeignet um für Genesene ein gültiges Zertifikat auszustellen. Hier muss dann doch ein PCR gemacht werden. Im Moment stellen wir keine Zertifikate mehr aus. Falls nötig ist es später problemlos möglich ein gültiges Zertifikat zu er-halten, wenn es gebraucht wird. (Bsp. Reisen).

 

Ein grosses Anliegen aus unserer Praxis an Sie ist, uns Ihre aktuellen Personalien inkl. Mail Adresse und gültiger Handy Nr. mitzuteilen. Im Wartebereich liegt ein Zettel auf, wo Sie diese notieren können. Wir brauchen das in Zukunft, damit die neu geforderte Rechnungskopie immer an Sie versandt werden kann. Das wird über unsere Abrechnungsfirma Medidata in einigen Monaten so vorgenommen werden. Sie werden von unseren Mitarbeiterinnen nach dem Krankenkassenausweis gefragt werden und ggf. persönlichen Angaben. Nehmen Sie es uns nicht übel. Wir stolpern täglich über unvollständige Angaben, die uns dann hindern, nötige Rückfragen etc. rasch abzuwickeln.

 

Und nun lassen wir den Frühling ankommen. Ein paar farbige Primeln beim Eingang sind Vorboten. Im Garten bin ich bereits den Winterlingen, Schneeglöckchen und wilden Krokussen begegnet. Sie erwacht wieder die Natur. Im Moment ist es noch zu früh. Deshalb hoffe ich, dass es nicht schon jetzt allzu frühlingshaft warm wird. Halten Sie die Augen offen für diese kleinen Naturwunder vor der Haustüre.

 

Ihre Frau Dr. med. C. Zuber-Bürgisser

 

Patienteninformation Januar 2022

 

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige und Besucher unserer Praxis

Die Weihnachtsdekorationen sind verräumt und der Januar ist angelaufen. Bei uns ist es kalt und häufig sitzen wir unter dem zähen Hochnebel fest.

Im Moment stehen wir alle im Banne von Omikron. Hier weiss niemand recht, was da auf uns zu flutet. Wir sehen in der Praxis wieder viele positive Tests. Mittlerweile sind es Impfdurchbrüche. Das lässt vermuten, dass es eben die Omikronvariante sein könnte. Bei unseren PCR-Tests wird das Virus nicht sequenziert, weil es zu aufwändig für das Labor wäre. Die Sequenzierung passiert aber sicher, wenn ein Patient ins Spital eingewiesen werden muss. Was ich festgestellt habe, dass die Patienten die sich mit Erkältungszeichen melden positiv getestet werden, viel weniger krank sind, als das vor einem Jahr der Fall war. Noch immer ist es aber wichtig, dass sich möglichst viele Personen impfen, resp. boostern lassen. Bei uns werden in den nächsten zwei Wochen wieder Boosterimpfungen durchgeführt. Frau Tamira Gloor ist unsere MPA, die sich der Corona-Erkrankten und den Impfungen annimmt. Wir halten es so, dass wir die Personen, welche sich infiziert haben regelmässig telefonisch kontaktieren, um uns zu informieren, wie es ihnen geht. Neu hat der Bundesrat entschieden, dass die Erkrankten nur noch 5 Tage in der Isolation bleiben müssen. Es zählt der Tag, an dem Krankheitszeichen aufgetreten sind und die Entisolation darf nur passieren, wenn die Person 2 Tage kein Fieber und keinen Husten mehr hat. Wichtig ist es dann, dass man bei Kontakten eine Maske trägt, Kontakte nach Möglichkeit vermeidet und Abstand hält. Man muss sich bewusst sein, dass whs. immer noch eine abgeschwächte Infektiosität besteht. Die Quarantäne gilt für im gleichen Haushalt lebende Personen auch nur noch 5 Tage. Von der Quarantäne sind derjenigen ausgenommen, die in den letzten 4 Monaten genesen sind oder geimpft wurden ( Erstimpfung oder Booster ). Wir in der Praxis werden jetzt FFP 2 Masken tragen, dies um Sie und uns zu schützen.

Vergessen Sie alle die Hygienemassnahmen nicht, es lohnt sich, die persönlichen Kontakte aufs Wichtigste zu beschränken, Maske zu tragen, Abstand zu halten und die Hände so oft wie möglich zu desinfizieren.

Eine Neuerung auf`s neue Jahr betrifft unser Rechnungswesen. Die meisten unserer Rechnungen werden ja von der Firma Medidata verarbeitet und direkt an die Krankenkasse weitergeleitet. Auf speziellen Wunsch wird die Rechnung auch direkt an Sie zugestellt. Neu ist jetzt, dass alle Personen eine Rechnungskopie erhalten. Es dient dazu, dass Sie Einblick in die abgerechneten Leistungen erhalten und das überprüfen können. Bei uns ist Frau Sabrina Hotz für das Rechnungswesen verantwortlich. Sie steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung und gibt Auskunft. Aktuell haben wir die Frist bis zur Rechnungsstellung auf 60 Tage erhöht. Davon ausgenommen sind die kardiologischen Patienten, die konsiliarisch meistens einmal gesehen werden, dort erfolgt die Abrechnung bereits nach 30 Tagen.

Nun berichte ich Ihnen noch von einem speziellen Ausflug, den mein Mann und ich unternehmen durften. Wir haben uns in die Grimselwelt begeben und ein fantastisches Winterwochenende erlebt. Schon die Fahrt über den Brünig, raus aus dem Nebel und dann in Meiringen wieder hinein, war ein Erlebnis. In Innertkirchen trafen sich die Gäste, die das Grimsel Hospiz-Hotel besuchen wollten. Per Postauto, Gondelbahn, unterirdischer Minibus-Fahrt erreichten wir das Hotel, welches von der KWO ( Kraftwerke-Oberhasli) betrieben wird  und konnten uns über die Welt der Wasserenergie mit all den Stausehen informieren. Und rund herum die verschneiten Gipfel mit unendlicher Ruhe. Wir waren beeindruckt und haben uns richtig verwöhnen lassen. So lässt sich Energie für den Wochenalltag tanken um für die neuen Probleme gerüstet zu sein.

 

Ihre Frau Dr. med. C. Zuber-Bürgisser